Mit dem Knochenschüttler unterwegs

Ein Tretkurbelrad ungefähr aus dem Jahr 1868, auch Knochenschüttler genannt.

Hiiiilfe, ein Knochenschüttler!!! Nein nein, keine Angst: Ein Knochenschüttler ist kein klappriges Gruselgespenst. Es ist ein Fahrrad, das so genannt wurde, weil seine Reifen nicht aus Gummi, sondern aus Eisen waren und eine Tour über Stock und Stein ganz schön schmerzhaft werden konnte. Genauer gesagt ist es ein Tretkurbelrad, das über eine Kurbel mit Pedalen direkt am Vorderrad angetrieben wurde. Dieses Rad war etwas größer als das Hinterrad, weil die Menschen merkten, dass das Fahrrad dadurch schneller wurde.

 

Das Fahren auf einem Knochenschüttler war natürlich viel schwerer als das Fahren auf einem Fahrrad heute, weil die Gummireifen und die Kette fehlte, aber man musste nicht mehr laufen. 


Spieltipp

Findest du genug grüne Ventile? Oder gelbe Muttern? Sor­tiere mit Nick die staubigen Schubladen in der Museums­werk­statt. Viel Spaß im Schubladenchaos!

Schon gewusst?

Wusstest du schon, dass Albert Einstein gesagt haben soll, er hätte die Relativitäts­theorie beim Radfahren erfunden? Na, wenn das so klug macht, dann nichts wie rauf aufs Rad.