Auf dem Hochrad ganz weit oben

Ganz weit oben

Ein englisches Kinderhochrad von 1880.

Weil man bemerkt hatte, dass die Größe des Vorderrads die Geschwindigkeit bestimmte, begannen die Menschen, so genannte Hoch­räder mit ganz großen Vorderrädern und kleinen Hinterrädern zu entwickeln. Durch diese Erfindung konnte man mit der gleichen Kraft viel schneller fahren. Hochräder be­ka­men Kautschukreifen, damit wurden die Unebenheiten der Straße schon viel besser abgefedert. 

Rennfahrer auf Hochrad (Foto: wikimedia)

Auf dem Hochrad musste der Fahrer ganz weit oben über dem Vorderrad sitzen und damit gab es ein neues Problem. Es war schwierig, die Balance zu halten und so war die Unfallgefahr sehr hoch. Der Sattel war ungefähr auf der Höhe deines Kopfes. Du kannst dir vorstellen, wie tief man da fällt.  

Achtung Hund!

Eine besonders große Gefahr stellten für Hochradfahrer Hunde dar. Auch für sie waren Fahrräder neu und so rannten sie oft in die Räder. Deshalb hatten Radfahrer oft Peit­schen dabei, um die Hunde zu verjagen. 

Auf dem Hochrad um die Welt

Kannst du dir vorstellen, auf dem Hochrad längere Strecken zu fahren? Das geht tatsächlich. Es wird sogar erzählt, dass ein Amerikaner auf einem Hochrad die Welt umrundet habe. Dafür habe er insgesamt zwei Jahre gebraucht. 


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